Ein Mann praktiziert Yoga in einem hellen Raum, perfekt für die Kombination von Yoga und Pilates zur Steigerung der Flexibilität und Kraft.

Trainingsarten im Vergleich Yoga und Pilates – die perfekte Kombi

Yoga oder Pilates? Diese Frage stellen sich viele Fitness-Fans! Doch wieso nicht das Beste aus beiden Welten kombinieren? Nutze Yin Yoga für eine sanfte, meditative Ergänzung zu deinem Pilates-Workout! Bringe mehr Flexibilität und Gelassenheit in deinen Alltag – das Geheimnis liegt im Mix!

31.10.2024

Was sind die Unterschiede zwischen Yoga und Pilates?

Yoga hat eine tausende Jahre alte Tradition und kommt ursprünglich aus dem heutigen Indien. Pilates ist ein vergleichsweise neues Format aus der westlichen Welt. Es wurde von dem Namensgeber Joseph Pilates entwickelt. Beide Varianten haben vieles gemeinsam: so zum Beispiel, dass in der Praxis der Rumpf schwerpunktmäßig stabilisiert, die Atmung einbezogen und die Achtsamkeit geschult wird. Sportverletzungen gibt es daher bei Yoga wie Pilates eher selten.

Beim Pilates wird zwar wie im Yoga der Körper trainiert und damit  Mobilität, Kraft und Entspannung gefördert, was jedoch der wohl größte Unterschied ist: Beim Pilates gibt es keine spezifischen Praktiken zur spirituellen Verbindung von Körper und Geist. Im Yoga spielt dies hingegen eine wesentliche Rolle.

Im Yoga gibt es zudem ethische Grundsätze, die das Handeln leiten sollen. Damit steckt im Yoga ein komplexer Lebensstil, der tatsächlich vom Denken bis zur Ernährung jeden Bereich berührt.

Man könnte Yoga durchaus auch als eine Philosophie bezeichnen. So spielen beispielsweise Reinkarnation und Karma eine wesentliche Rolle. All dies ist beim Pilates nicht der Fall. Mit einem Trainer für Yoga oder Pilates kannst du am besten ein Programm entwickeln, das zu deinen persönlichen Zielen und Wünschen passt.

Welche Vorteile bietet die Kombination von Yoga und Pilates?

Wegen der großen Übereinstimmung der dynamischen Yoga-Varianten mit der Pilates-Methode ist insbesondere die Yin-Yoga-Praxis eine hervorragende Ergänzung zum Pilates-Training. Diese spricht in ruhigen gehaltenen Positionen die Faszien an und bewirkt damit neben einer erhöhten Beweglichkeit eine tiefe Entspannung.

Die Pilates-Methode hat – erkennbar in diversen Übungen wie Swan dive oder Teaser – Inspiration aus dem Yoga erfahren. Pilates-Anhänger legen den Fokus auf die körperlichen Übungen. Hingegen Yogies ist die Verbindung zwischen körperlichen und mentalen Aspekten meist sehr wichtig.

Wie oft sollte man Yoga und Pilates trainieren?

Der Namensgeber vom Pilates-Training wird häufig mit dem Satz zitiert „Nach zehnmal werden Sie sich besser fühlen, nach 20 Mal werden Sie besser aussehen, nach 30 Mal werden Sie einen neuen Körper haben“. Mit einem Trainingsrhythmus von jeweils einmal pro Woche kannst du bereits körperliche und mentale Stärke aufbauen und erhalten, welche in deinem Alltag sehr viel Kraft, Mobilität und Entspannung bereitstellen. Wertvolle Routinen also für mehr Lebensqualität. Das gilt für Pilates wie für Yoga. Natürlich kann man beides auch öfter betreiben.

Wichtig ist, auf seinen Körper zu hören: Wenn sich die Übungen nicht mehr gut anfühlen oder sogar Schmerzen entstehen, sollte zumindest einen Gang runter geschaltet werden. Regeneration ist wichtig, es sollten daher auch Pausen zwischen den Einheiten eingeplant werden. Beim Yoga kann man dazu beispielsweise auch auf eine Session nur mit Atemübungen oder Meditation ausweichen.

Welche Atemtechniken werden in Yoga und Pilates angewandt?

Während Yoga die Atmung auch als spirituelles Werkzeug betrachtet, dient sie in der Pilates-Praxis in erster Linie der körperlichen Übung. Daher praktizieren Yogies nicht selten ganze Atem-Sessions als eigene Sequenz innerhalb einer Yoga-Einheit. Dabei wenden sie bespielsweise die sogenannte Feueratmung (Kapalabhati) zur Energetisierung an oder die Wechselatmung (Nadi Shodana) zur Beruhigung.

Die Pilates-Atmung fokussiert darauf, die Körperanspannung mit der Ausatmung zu begleiten und die Entspannung mit der Einatmung. Hier ist die bekannteste Atemanleitung die Aktivierung des „Powerhouse“ zur Stabilisierung der Körpermitte. All dies sind Techniken, die du am besten mit einem Personal Trainer erkundest.

Roland Herzog

Roland Herzog, ehemals im Management tätig, erkannte durch eigene gesundheitliche Herausforderungen die Bedeutung von Bewegung für Unabhängigkeit und Lebensqualität. Inspiriert von seinen internationalen Erfahrungen in Portugal und Frankreich als Pilates- und Yin-Yoga-Lehrer arbeitet er heute intuitiv, sorgfältig und passioniert. Er unterstützt gesundheitsbewusste Frauen und ambitionierte Männer dabei, Kraft, Mobilität und Entspannung zu gewinnen und sich in ihrem Körper einfach wohl zu fühlen....

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