Es klingt ja paradox. Schmerzen die Gelenke, weil sie sehr verschlissen sind, möchte man sie am liebsten schonen; doch mit angemessener Bewegung kann man sich bei Arthrose viel Gutes tun. Aber: Bei manchen Sportarten heißt es: Vorsicht!
Unser Körper ist ein großes Wunderwerk und unser Bewegungsapparat ein geniales Zusammenspiel von Knochen, Knorpeln, Gelenken, Muskeln, Faszien, Bändern und Sehnen. Damit können wir gehen, springen, tanzen, hüpfen, greifen und noch viele andere differenzierte Bewegungen in unterschiedliche Richtungen ausführen.
Klar, im Laufe der Jahre kommt es ganz natürlich zu Verschleißerscheinungen an den Gelenken von z.B. Schultern, Hüften, Knien, Händen und Fingern. Die gute Nachricht: Unterstützen wir unseren Körper mit einem passenden Bewegungsprogramm, kann er bis zu einem gewissen Grad regenerieren. Hier die wichtigsten Fakten zum Thema Bewegung und Arthrose:
Gelenkverschleiß ist zunächst einmal ein ganz natürlicher Prozess. Meist wird er erst in deutlich höherem Alter spürbar, doch sind erste Anzeichen von Abnutzung schon bei 30-Jährigen zu sehen.
Im Laufe des Lebens nutzt sich der Gelenkknorpel zunehmend ab, verliert dabei an Elastizität und kann Risse bekommen. Diese und andere Prozesse können eine sogenannte Arthrose mit Entzündungen und knorpeligen Verdickungen der Gelenke auslösen. Mit zunehmenden Verschleiß wird der Gelenkspalt kleiner und in sehr späten Formen der Erkrankung reiben die Knochen dann bei Bewegung aufeinander.
Es gibt vier Stadien der Erkrankung, jedoch keinen Zusammenhang zwischen Schmerzintensität und Arthrosegrad.
Ursachen für eine übermäßige Abnutzung der Gelenke kann es viele geben. Hierzu gehören u.a. Fehlbelastungen, Überbelastungen in Verbindung mit Übergewicht, Verletzungen und Bewegungsmangel.
Aber auch die Körperstatik hat einen großen Einfluss auf die Gelenkgesundheit. Ist zum Beispiel das Becken gerade und werden die Füße gleichmäßig belastet, werden auch die Gelenke angemessen beansprucht. Durch Fehlhaltungen und zu wenig Bewegung können die Knorpel zunehmend an Elastizität verlieren. Das kann man sich wie bei einem Schwamm vorstellen: Auch er braucht Aktivität für die Aufnahme von Mikronährstoffen.
Ein wichtiges Element in der Therapie von Arthrose ist Bewegung. Denn damit wird der Knorpel mit Nährstoffen versorgt und die Beweglichkeit – so gut es geht – aufrecht erhalten.
Doch welche Sportart sollten Betroffene wählen? Wichtig ist, dass die Bewegungen nicht einseitig und extrem sind. Sie sollten auch keine Start-stop-Bewegungen wie etwa bei Tennis oder Squash beinhalten, wenn z.B. die Kniegelenke von Arthrose betroffen sind. Dasselbe gilt natürlich, wenn der Spielarm unter Arthrose und der Bewegungsbelastung leidet.
Ansonsten sind viele Sportarten in angemessener Form möglich. Walken, Laufen bzw. Jogging können passen, wenn die Gelenke der Füße und Beine oder die Hüft-, Knie-, und Sprung- oder Zehengelenke nicht oder nur gering von der Erkrankung betroffen sind. Zur Sicherheit sollte in Fällen wie diesen ein Orthopäde um Rat gefragt werden.
Auch Bewegungsformen wie bei Yoga, Pilates oder Thai Chi können vielen Betroffenen helfen, weil dadurch die Beweglichkeit auf gesunde Art verbessert wird. Runde Bewegungen wie Schwimmen, Aqua Jogging oder Radfahren können bei Arthrose sehr gut tun. Letztlich hängt es aber immer vom Einzelfall ab. Grundsätzlich gilt: Keine Angst, gezielte Bewegungsprogramme helfen dir, die verbleibende Knorpelsubstanz zu bewahren und deine Muskeln zu stärken, damit die Muskulatur die Gelenke unterstützen und entlasten kann.
Forschungen zeigen, dass eine passende Ernährung sich positiv auf die Arthrose auswirken kann. Oft ist der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht. Basische Lebensmittel wie frisches Gemüse und Obst, Fisch, gute pflanzliche Fette und Vollkornprodukte neutralisieren den Säureüberschuss und hemmen damit den Entzündungsprozess. Es ist also sinnvoll, den Fleischkonsum zurückzufahren und auch den Zuckerkonsum. Es macht also Sinn, sich mit einem Ernährungsberater abzustimmen, Sie finden diese Qualifikationen in den Profilen der entsprechenden Trainer auf PersonalFitness.de.
Auch homöopathische Arzneimittel und Schüßler Salze können durchaus einen Versuch wert sein. Manchmal kann man damit auch etwas unabhängiger von konventionellen Medikamenten werden. Ein großer Vorteil, wenn man bedenkt, dass Medikamente bei Arthrose meist über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden. Aber: Stimmen Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt ab.
Idealerweise suchen Sie sich einen Personal Trainer, der sich mit dem Thema auskennt und mit Ihnen zusammen ein geeignetes Bewegungsprogramm entwickelt. Vielleicht regen Sie auch ein Gespräch zwischen ihm und Ihrem Physiotherapeuten an. Viele Personal Trainer bei personalfitness.de sind übrigens auch Physiotherapeuten – dies kann für Sie ein Auswahlkriterium sein. Was Sie so ein Personal Training kosten wird? Meist liegt die Höhe des Honorars eines Personal Trainers pro Stunde zwischen 70 und 150 Euro. Wie oft Sie ihn buchen, hängt dann von Ihren Wünschen, dem Programm und dem zur Verfügung stehenden Budget ab.
Sie werden sehen: Auch bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß kann man oft bis ins hohe Alter beweglich bleiben, wenn man körperlich aktiv ist. Mehr wichtige Fakten zum Thema Training im fortgeschrittenen Alter gibt findest du hier ..
Diesen Artikel über „Sport als Arthrose Therapie“ hat Maike Canzler geschrieben – Personal Trainerin aus Potsdam-Mittelmark.
Warum Kunden gerne mit Maike trainieren
Kunden berichten von beeindruckenden Fortschritten unter Maikes Training, besonders durch den Pilates Allegro Reformer. Viele loben ihre charmante und motivierende Art sowie ihre Fähigkeit, Kunden individuell zu fordern. Einige erwähnen deutliche Erfolge bei Gewichtsverlust und Schmerzreduktion. Kritikpunkte gibt es kaum, nur vereinzelt wird die Anstrengung des Trainings betont.
Seit 30 Jahren liegt der Schwerpunkt der Sportlehrerin darin, Neu- und Wiedereinsteigern dabei zu helfen, die Freude am Sport zu finden, auch wiederzufinden und längerfristig zu erhalten. Mit viel Erfahrung, Leidenschaft , Humor und Empathie unterstützt sie auch Menschen nach einer Verletzung oder Erkrankung, vor einem operativen Eingriff oder während einer belastenden Therapie dabei, möglichst viel Kraft und Energie zu erhalten oder zurückzubekommen.... mehr über den Trainer
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