Bewegung ist seit Jahrhunderten das Erfolgsrezept für Vitalität – quasi die Medizin der Jahrhunderte. Und das Beste daran: Es muss nicht sehr viel sein. Schon 15 Minuten Bewegung am Tag wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus und baut Schutzfaktoren auf.
Körperliche Aktivität erzeugt wissenschaftlich gesichert in vielfacher Art positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Bewegung verbessert die Durchblutung, die Funktionsfähigkeit von Lunge und Herz, stärkt das Immunsystem und unsere Muskeln.
Diese spezifischen Anpassungen sind aber nicht alles. Es gibt etwas wesentlich Fundamentaleres, was sich in unseren Zellen abspielt: Dort verzögert Bewegung den Verfall in der Zellen und erhöht ihre Leistungsfähigkeit.
Zellen besitzen zwei grundlegende Funktionen:
Laut Untersuchungen der Professoren David A. Sinclair und Matthew D. LaPlante (erörtert in ihrem Buch „Das Ende des Alterns“) kann eine Zelle jedoch immer nur eine Funktion ausfüllen. Werden Zellen durch körperliche Belastung beansprucht, mobilisieren sie ihren Reparaturmechanismus und haben keine Zeit zur Fortpflanzung.
Dies geschieht auf der Grundlage des biologischen Prinzips der Homöostase, das für ein stabiles Gleichgewicht sorgt und damit laut den Professoren die “Triebkraft für den Überlebensschaltkreis” ist.
“Form und Funktion organischer Strukturen sind abhängig von der jeweiligen Quantität und Qualität ihrer Belastung”. So fassen Wildor Hollmann und Theodor Hettinger es in ihrem Standardwerk „Sportmedizin“ zusammen. Dies besagt nichts anderes, als dass Organismen ihre Leistungsfähigkeit verlieren (katabole Reaktion), wenn sie nicht entsprechend gefordert werden und Organismen ihre Leistungsfähigkeit verbessern (anabole Reaktion), wenn sie gefordert werden.
Dazu genügt meiner Meinung nach eine individuell wohldosierte Belastung von 15 Minuten pro Tag, die zum Schwitzen führt und die Atmung beschleunigt. Dies ist die Grundlage von fitness- und gesundheitsorientierten Aktivitäten. Die Anstrengung schaltet jene Gene ein, die wir zur Erhaltung der Gesundheit benötigen.
Im Grunde spielt es keine Rolle, was oder wo wir trainieren (Wohnung, Garage, Wald, Keller, Parkplatz…). Auch das wann spielt keine Rolle, sofern es eben mindestens 15 Minuten lang geschieht – und dies ist ja zu jeder Tageszeit problemlos möglich.
Wichtig ist, dass wir unserem Körper eine Basisbelastung pro Tag bieten, auf die er mit einer Mobilisierung seiner Ressourcen reagieren muss.
Auch die Art des Trainings kann sich jeder selbst aussuchen. Wichtig ist eben, dass es für den Körper eine kurze Herausforderung ist, wie zum Beispiel Kniebeugen, Liegestütz, Bauchübungen, Treppenlaufen, Jumping Jacks, Joggen, etc.
Anstrengung ist für unseren Körper eine Herausforderung, aber genau die aktiviert unser Überlebensnetzwerk. Wenn wir dann auch noch eine gesunderhaltene Ernährung mit der Bewegung kombinieren, dann tun wir das Beste für unsere Gesunderhaltung. Dann sind wir auf dem richtigen Weg.
Diesen Artikel über „Anti Aging“ hat Norbert Kox geschrieben – Personal Trainer aus Kreis Viersen.
Warum Kunden gerne mit Norbert trainieren
Norbert, Jahrgang 1955, weiß aus Führungserfahrung, was es heißt, den Kopf voll zu haben und trotzdem klar zu bleiben. Er weiß auch, wie sehr regelmäßiges Auftanken dabei hilft. Als Sportwissenschaftler und ehemaliger Leistungssportler verbindet er Bewegung und mentale Begleitung zu einem Ansatz, bei dem es nicht ums Beweisen geht, sondern darum, nachhaltig etwas für sich zu tun. Gelassen, humorvoll und empathisch begleitet er Führungspersönlichkeiten, die sich eine Insel im Alltag schaffen und gesund, klar und stark bleiben wollen.... mehr über den Trainer
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