Die Neurathletik Therapie weckt innere Fähigkeiten und Kräfte, von denen die meisten keine Ahnung haben. Das habe ich als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Neuroathletik schon oft miterlebt. Hier alles Wissenswerte über das Thema Neuroathletik.
Kennst du das? Du trainierst und probierst und optimierst und kommst trotzdem nicht weiter? Und hörst dann Bemerkungen wie „schlechte Genetik“, „ab einem bestimmten Alter ist das halt so“ oder „nach der Verletzung wird das wohl nie wieder“ …? Passiert leider immer wieder.
Jetzt stell dir vor, es kommt jemand, der dich ein paar Mal auf und ab gehen lässt, dich durchtestet, einige merkwürdige Augen- und Gelenkbewegungen machen lässt und plötzlich fühlen sich die Dinge anders an. Schon nach wenigen Minuten kommst du mit den Fingerspitzen so weit zum Boden, wie du es seit Jahren nicht mehr geschafft hast …
Klingt für Dich wie Utopie? Ist es aber nicht. Willkommen in der Welt der Neuroathletik.
Was du gleich erfahren wirst:
Das Nervensystem ist das zentrale Element für unsere gesamte Bewegungs- und Körperorganisation. Es ist die mächtigste Instanz in unserem Körper, das Stromnetz und die ‚Hardware‘ unserer Intelligenz. Es umfasst nicht nur verschiedene Hirnareale, sondern auch Rückenmark, Gelenkrezeptoren und Sinnesorgane. Dieser Supercomputer hat seit Jahrtausenden vor allem eine Funktion: dich zu beschützen. Erst wenn alle seine Ebenen im Einklang miteinander funktionieren, ‚traut‘ sich das System, dir deine volle Leistung (oder Beweglichkeit) freizuschalten.
Neuroathletik fragt: Auf welcher Ebene (Hirnstamm, Rezeptoren, etc.) passt etwas nicht? Wo fühlt sich das System bedroht? Sie stellt diese Frage nicht nur theoretisch, sondern "fragt" dein Nervensystem direkt - mittels Beweglichkeits, Stabilitäts- oder Krafttests. Grundsätzlich gilt: "Guter Reiz - bessere Hirnfunktion - bessere Tests" - und umgekehrt.
Salopp könnte man sagen: immer. Es gibt aber einige Merkmale, die dich eher als andere für Neuroathletik-Training prädestinieren:
Die Liste ist lang. Doch was Neuroathletik laut meiner Erfahrung als Personal Trainer gerade für diese genannten Fälle hochwirksam macht: Sie trägt deiner Individualität methodisch Rechnung. Das ist das Besondere daran. Beim neurathletischen Therapiemodell teste ich als dein Personal Trainer, welche Art von Bewegungen und Reizen deinem Nervensystem gut tun. Das ist dieser ganz spezielle Ansatz von Neuroathletik, die diese Art von Training den meisten klassischen Trainingsansätzen überlegen macht.
Aus meiner Erfahrung als Personal Trainer mit dem Spezialgebiet Neuroathletik würde ich hier eine Mischung aus drei Methoden und Konzepten aufzählen:
Wir leben in Zeiten, in denen Brille-Tragen schon fast zur Normalität geworden ist und Menschen regelrecht mit ihrem Telefon verwachsen sind. Das Auftrainieren von Augen und Innenohr ist deshalb etwas, von dem Jeder und Jede profitieren kann, egal ob Rentner, Normalo oder Superprofi. Unter anderem auch, weil Visus und Gleichgewicht in der Hierarchie des Nervensystems ganz oben stehen und deshalb andere Systeme ‚übertrumpfen‘ können.
Darunter versteht man das ‚Aufeinanderstapeln‘ von Reizen. Das funktioniert so: Statt eine Bewegung nur mit dem Üben derselben Bewegung zu verbessern, werden Zusatzreize addiert, die die gleichen beteiligten Hirnareale aktivieren - ein bisschen als ob man den Lautstärkeregler hochdrehen würde - verbunden mit maximal schnellen Lerneffekten und damit Verkürzung der Zeit, die es braucht, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.
Es geht nicht darum, das Nervensystem von jeglicher Bedrohung zu befreien. Vielmehr, ein optimales Maß an Aktivierung für jede sportliche Anforderung zu finden. Dieses Konzept sorgt dafür, dass das Nervensystem, bildlich gesprochen, die Trainingsreize ‚in den richtigen Hals‘ bekommt. Das Scheitern konventioneller Trainingsprogramme liegt nach Untersuchungen und meiner Erfahrung als Personal Trainer zum einen daran, dass das Nervensystem Reize bisweilen als derart bedrohlich wahrnimmt, dass es sie als ‚gefährliche Ausnahmen‘ abweist - und zum Beispiel der Maximalversuch im Bankdrücken eher ‚überlebt‘ statt positiv integriert wird. Das andere Extrem davon ist, dass die gesetzten Reize für das Nervensystem zu schwach sind, und damit gar nicht als ‚anpassungswürdig‘ registriert werden.
Bei der Behandlung von Schmerzen geht es auch um einen Lerneffekt. Ohne hier auf Schmerzneurologie eingehen zu können, ist das Erleben, dass eine bestimmte Bewegung ohne Schmerzen möglich ist, oft von maßgeblicher Bedeutung. Dieses Erlebnis kann durch intelligentes ‚Bedrohungsmanagement‘ erzielt werden.
Neben der üblichen 'Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker'-Leier gebe ich dir hier einige Vorwarnungen der anderen Art:
Man muss sich wirklich vor Augen führen, dass du mit gezielter Neuro-Arbeit an den Grundfesten deines Wesens ‚schraubst‘. Nicht, dass du gleich ein anderer Mensch wirst, aber erwarte, dass du auf andere Ideen und Gedanken kommst, als ganzer Mensch schneller und besser funktionierst und neue Zustände erlebst.
Wenn du die Essenz des neurozentrierten Ansatzes verstanden hast, wird es unweigerlich die Art ändern, mit der du über Training und Körper nachdenkst. Wundere dich also nicht, wenn du anfängst, dir merkwürdige Fragen zu stellen, wie ‚Mache ich das jetzt mit der richtigen Körperseite?‘, ‚Wo schaue ich bei der Übung am besten hin?‘
Es birgt auch das Risiko, ausgelacht, für bescheuert gehalten und schräg angeguckt zu werden, wenn du dir zwischen deinen Arbeitssätzen im Gym immer wieder die rechte Körperseite abreibst, ungewöhnlich atmest, mit dem Kopf wackelst und vor Dich hin summst … also sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt ;)
So viel wie nötig, so oft wie möglich! Eine Sache, die bei allen spektakulären Sofortwirkungen oft übersehen wird: Neuroathletik-Training braucht ‚Deliberate Practice‘, also nicht nur schnellen Hokuspokus, sondern auch harte Arbeit und Regelmäßigkeit. Denn die positiven Re-Tests zeigen in erster Linie zunächst eine Tendenz.
Zwar kann es sein, dass durch die Intensität und Deutlichkeit der gesetzten Reize der Aha-Effekt für dein Nervensystem so groß war, dass du im Nachgang wirklich schmerzfrei oder quasi kuriert bist. Doch bei den etwas hartnäckigeren Fällen muss man sich bewusst sein, dass einer funktionellen Dysbalance oft eine strukturelle Dysbalance in der Software zu Grunde liegt - diese verschwindet nicht von heute auf morgen.
Der sicherste Weg ist meiner Einsicht nach über die Website von Z-Health Education - dem US-Institut, welches die gesamte Pionierarbeit auf dem Gebiet leistet und bei dem auch die meisten deutschsprachigen Experten, die nun ihre eigenen Ausbildungen anbieten, die Schulbank gedrückt haben. Auf der Webseite gibt es eine ‚Find a Trainer’-Sektion, in der alle Trainer, die somit ausbildungstechnisch "an der Quelle" sitzen, gelistet sind. Das wird dir schon einmal einen guten Überblick geben, wer in deiner Region in dieser Richtung arbeitet.
Diesen Artikel über „Neuroathletik Therapie“ hat Eric Jochmann geschrieben – Personal Trainer aus Leipzig.
Warum Kunden gerne mit Eric trainieren
Viele loben bei Eric die spürbaren Fortschritte bei Schmerzen und Beschwerden. Häufig wird betont, dass er nach Knieverletzung, Rückenschmerzen, Schulterproblemen und nach Stürzen mit neurozentriertem Training und genau angepassten Übungen wieder Bewegung möglich machte. Viele berichten auch von besserem Körpergefühl, mehr Energie und neuer Freude am Sport. Seine lockere Art und die Betreuung auch außerhalb der Einheiten werden oft hervorgehoben.
Eric ist mit umfassenden Ausbildungen in angewandter Neurologie, aber auch durch seine lange Kampfkunst-Laufbahn einer der kompetentesten der Branche. Mit seiner Leidenschaft für Weiterentwicklung und menschliches Potenzial hast Du hier jemanden an der Hand, der dich mit viel Sachverstand und Feingefühl zu deinen Zielen führt.... mehr über den Trainer
Schon mal Personal Training probiert?