Preis zeigen oder lieber nicht? Die Daten sind klar: Unter 80 Euro kann Sichtbarkeit punkten, ab 100 Euro bremst sie oft Anfragen aus. Warum das so ist und wie du deinen Preis klug ins Profil setzt, liest du hier.
Wenn der Preis günstig ist, kann Sichtbarkeit helfen
Bei Stundensätzen unter 80 Euro entstehen etwas mehr Anfragen, wenn der Preis sichtbar ist. Ein günstiger Preis wirkt hier offenbar nicht abschreckend, sondern eher wie ein Vertrauenssignal oder eine positive Überraschung.
Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass wir dazu raten, die eigenen Preise zu senken. Gute Arbeit darf und soll angemessen bezahlt werden. Die Empfehlung betrifft nur die Frage, ob ein bestehender Preis im Profil sichtbar sein sollte oder nicht.
Im mittleren und höheren Bereich besser ausblenden
Im typischen Preisbereich von etwa 100 bis 129 Euro zeigen die Daten einen klaren Effekt: Sichtbare Preise führen zu deutlich weniger Anfragen.
Der Grund liegt vermutlich darin, dass Interessenten zu früh nur auf den Betrag schauen, bevor sie dein Profil, deine Erfahrung, deine Spezialisierung und deinen Wert richtig wahrgenommen haben.
Auch ab etwa 130 Euro empfehlen wir in der Regel, den Preis auszublenden. Höhere Preise brauchen mehr Kontext und Vertrauen.
Unsere Empfehlung
Bis 80 Euro pro Stunde:
Preis eher zeigen.
80 bis 99 Euro pro Stunde:
Beides ist möglich, mit leichtem Vorteil fürs Ausblenden.
100 bis 129 Euro pro Stunde:
Preis eher ausblenden.
Ab 130 Euro pro Stunde:
Preis ausblenden.
Wichtig zu wissen
Die Daten zeigen den Weg vom Profilaufruf zur Anfrage. Sie zeigen noch nicht sicher, ob aus diesen Anfragen später auch mehr Abschlüsse entstehen.
Trotzdem ist die Anfrage ein wichtiger erster Schritt. Denn erst daraus kann ein persönliches Gespräch entstehen.
Fazit
Es geht nicht darum, möglichst günstig zu sein. Es geht darum, den eigenen Preis klug zu präsentieren.
Wer günstig ist, kann den Preis als Vorteil sichtbar machen. Wer im mittleren oder höheren Bereich liegt, sollte sein Profil zuerst wirken lassen — damit Interessenten nicht nur den Preis sehen, sondern den Menschen und den Wert dahinter.
Cyrus war als Jugendlicher unsportlich, später insulinpflichtiger Typ-2-Diabetiker – heute braucht er dank Training und Ernährung kein Insulin mehr und ist mit über 58 fitter als je zuvor. Seit über 25 Jahren begleitet er Führungskräfte, Menschen mit viel um die Ohren und Senioren: klar, kreativ und mit Freude gegen den „Alles-oder-nichts“-Reflex. Für echte Stärke, die im Alltag zählt.