Junge Frau mit geschlossenen Augen hält sich die Schläfen, umgeben von visuellen Blitzen, die Kopfschmerzen symbolisieren.

Migräne und Training So bleiben Sie trotz Kopfschmerz aktiv

Migräne stoppt Sie nicht? Gute Nachrichten: Bewegung kann Attacken reduzieren — nur bei voller Wucht pausieren. Erfahren Sie, wie Sie mit smartem Training, Pausen und dem richtigen Sport Ihre Anfälle lindern und trotzdem fit bleiben.

Wer noch nie eine Migräne hatte, dem kann man nur gratulieren. Wenn sie richtig schlimm wütet, erbricht mancher vor Übelkeit. Der höllische Schmerz lässt dann schon mal die Tränen rollen. Jedes Geräusch ist zu viel. Aber die Migräne hat viele Gesichter und Stadien. Sind die Schmerzen noch erträglich, fragt sich mancher, welcher Sport jetzt der Richtige wäre. Und: Wie soll ich trainieren bei Migräne – mit Power oder nur ganz easy? Eines vorweg: Sicher entscheidet der Einzelfall, aber grundsätzlich ist Sport bei Migräne kein "No No". Sie sollten sich also von Migräne nicht an der Bewegung hindern lassen. Hat sie aber mit voller Kraft zugeschlagen, ist meist an Sport nicht mehr zu denken.

Was ist Migräne eigentlich?

Migräne ist ein vielschichtiges Krankheitsbild. Einige der Symptome können sein:

  • regelmäßiger klopfender Kopfschmerz halbseitig klopfender Kopfschmerz
  • Übelkeit und Erbrechen
  • starke Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen

Migräne mit Aura

Man unterscheidet hauptsächlich zwei Arten von Migräne: Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura.
Folgende Merkmale kann eine Aura aufweisen:

  • einseitiger Kopfschmerz
  • Lichtblitze (Blitzstrahlen), schwarze oder farbige Flecke im Gesichtsfeld
  • leichtes oder völlig eingeschränktes Gesichtsfeld
  • neurologische Störungen wie Kribbeln in der Hand, dazu Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen

Migräne ohne Aura

Migräne ohne Aura kennt diese Symptome nicht. Es ist aber eine Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusch zu spüren. Magen und Darmstörungen kommen bei beiden Formen vor und das erschwert möglicherweise die Einnahme von Medikamenten.

Ursachen von Migräne

Genaue Ursachen sind nicht bekannt. Auch genetische Faktoren können dabei nicht ausgeschlossen werden. Bestimmte Vorfälle wie starke Emotionen wie Angst, Erregung, oder Niedergeschlagenheit können Attacken hervorrufen. Weitere Möglichkeiten:

  • Heben schwerer Gegenstände oder auch Bücken
  • schneller Wetterumschwung; in Bayern: Fön
  • starke Reizung der Augen, langes Blicken auf TV-Bildschirm oder Computermonitor, starkes Sonnenlicht
  • hormonelle Veränderungen, z.B. Menstruation, Menopause
  • Mangelernährung durch Fasten oder Abnehmen, unregelmäßiges Essen, Nahrungsmittelallergie
  • Medikamente, wie hormonelle empfängnisverhütende Mittel, Schlafmittel, Schmerzmitteln oder Antibiotika
  • allergische Reaktionen

Bereits einfache Tätigkeiten im Alltag können zu einer Verbesserung beitragen. Spazieren, Radeln, Wandern. Die Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, außerdem die Entspannung gefördert. Ein Personal Trainer für Schmerzbehandlung wird Ihnen viele weitere Tipps geben können, wie Sie das Schmerzempfinden verringern können. Auch eine Ganzheitliche Gesundheitsberatung kann helfen, die Voraussetzungen für ein Leben ohne häufige Migränen zu verbessern.

Bewegung und Migräne

Gerade im Anfangsstadium mit den bekannten Warnzeichen, wie beginnende Kopfschmerzen, Überaktivität oder ein taubes Gefühl in den Fingern, kann ein Anfall durch entspannte Bewegung schon verhindert werden. Hinweise besagen, dass ausreichend Bewegung zu einer deutlichen Verminderung der Migräneanfälle beitragen kann, sowohl bezüglich Dauer und Häufigkeit der Attacken.

Allgemein muss von keiner Sportart abgeraten werden. Sie können alle Sportarten ausüben, manchmal nur mit geringerer Intensität oder mit kürzerer Dauer und regelmäßigen Pausen.

Was sollte ich beim Training beachten?

Wechseln Sie Belastung und Erholung ab. Spüren Sie während der Sportausübung Schmerzen bei einer bestimmten Haltung des Kopfes, dann müssen Sie gezielten Rat einholen. Um die Motivation zu erhalten ist es wichtig, dass Sie einen Sport wählen, der Ihnen Spaß macht und der zu Ihnen passt. Auch ist ein gutes Aufwärmen sowie Entspannen und Abkühlen von großer Bedeutung. Zu empfehlen ist natürlich die Betreuung durch einen Personal Trainer.

Krafttraining und "Kopflastiger" Sport

Vermeiden Sie gerade beim Krafttraining sehr hohe Lasten und Pressatmung. Achten Sie auf eine kontrollierte Ausführung und gleichmäßige Atmung. Sportarten mit besonderer Belastung des Kopfes, z.B. Boxen oder American Football sind nicht zu empfehlen.


Große Höhe wie Bergsport, Wintersport oder Flugsport), ebenso wie Tiefe beim Sporttauchen und starke Hitze können ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Durch die eingeschränkte Koordination und Bewegungskontrolle ist bei einem Anfall das Risiko für Verletzungen höher. Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Personal Trainer, dass Sie unter Migräne leiden, damit er sich auf Ihre Situation entsprechend einstellen kann

Vorsicht bei Blutdruckproblemen!

Da niedriger Blutzuckerspiegel ebenfalls ein Auslöser sein kann, stecken Sie am besten vor starken und langen Ausdauerbelastungen ein paar Zuckerspender ein, z.B. Traubenzucker.

Allgemeine Tipps

Die Bewegung sollte Spaß machen und zu Ihnen passen. Probieren Sie unterschiedliche Sportarten aus, oder Fragen Sie Ihren Personal Trainer nach Alternativen. Informieren Sie Ihn auf jeden Fall vor dem Training und brechen Sie das Training bei einer Migräneattacke ab. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Wie heißt es so schön: "Wenn Ihr Trainer hinter Ihnen steht, dann können Sie nur vorwärts gehen".

Sanft aktiv bei Migräne: Mitmachbox für Einsteiger 🧠🏃‍♀️

  • So geht’s: 10–15 Minuten ruhiges Gehen an der frischen Luft, gleichmäßig atmen, Schultern locker.
    Das stärkt: Fördert Durchblutung und senkt Stress—oft ideal im Frühstadium einer Attacke.
    Tipp: Sonnenbrille/Kappe bei Lichtempfindlichkeit; bei stärker werdenden Schmerzen abbrechen.
  • So geht’s: Atem-Routine 4-2-6: 4 Sekunden einatmen, 2 halten, 6 ausatmen, 5–8 Runden im Sitzen.
    Das stärkt: Beruhigt Nervensystem, kann Übelkeit und Druckgefühl mindern.
    Sicherheit: Kein Pressen; wenn schwindlig, normal weiteratmen.
  • So geht’s: Mobilisation Nacken/Schultern: Mini-Kopfnick ja/nein, Schulterkreisen, je 8–10 sanfte Wiederholungen.
    Das stärkt: Löst Verspannungen, die Kopfschmerz triggern können.
    Tipp: Schmerzfreie Amplitude; bei stechendem Schmerz stoppen und Rat einholen.
  • So geht’s: Lockeres Radeln oder Home-Training 10–20 Minuten in niedriger Intensität (Sie können sprechen).
    Das stärkt: Ausdauer ohne Überlastung, kann Häufigkeit von Attacken reduzieren.
    Sicherheit: Regelmäßige Pausen; genug trinken, kleine Kohlenhydrat-Snacks bereithalten 🍌.
  • So geht’s: Entspannungs-Finish: 3 Minuten Body-Scan im Liegen, Stirn/ Kiefer bewusst lösen, Schultern sinken lassen.
    Das stärkt: Fördert Regeneration und senkt Muskeltonus.
    Tipp: Leise Umgebung, Ohrstöpsel bei Geräuschempfindlichkeit.

Mini-Plan: Üben Sie 2–3 Mal pro Woche: Tag A Gehen + Atem, Tag B Radeln + Mobilisation, Tag C Atem + Body-Scan. Beim Auftakt von Warnzeichen zuerst die Atem-Routine testen. Bei voller Attacke pausieren und erst nach Abklingen wieder sanft einsteigen.

Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Artikels. Bitte beachten Sie: Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung – wir übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Folgen.

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Diesen Artikel über „Migräne und Training“ hat Jörg Gerstmann geschrieben – Personal Trainer aus München.

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Jörg Gerstmann

Nach einem saublöden Motorradunfall sah Jörg seine sportliche Zukunft mit einem völlig zerstörten Knie erstmal gefährdet. Mit Ehrgeiz, Geduld und nicht zuletzt Humor hat er seine sportliche Form wieder erreicht, fährt jährlich einen Alpencross „senza motore“ und spielt aktiv Basketball. Sein Studium als Sportwissenschaftler, umfangreiche Erfahrungen als Trainer und als Ausbilder für Personaltrainer bilden den fachlichen Hintergrund für das Training. Empathie, Motivation und Spaß bringen dich an deine Ziele....

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