Magenschmerzen, Durchfälle, Müdigkeit – wer eine Glutenunverträglichkeit hat, kann ein Lied davon singen. Umso wichtiger ist es, bestimmte Lebensmittel und Zutaten konsequent zu meiden. Und natürlich gibt es ein paar Tipps dazu, was man aktiv tun kann, um für Ruhe im Bauch zu sorgen.
Was Sie gleich erfahren werden:
Bei Aufnahme von Gluten über Nahrungsmittel, bildet dein Immunsystem zu viele Antikörper, wodurch die Zellen des Dünndarms auf Dauer dein ganzer Körper schaden tragen können. So etwas wird als Autoimmunreaktion bezeichnet. Menschen, die an Glutenunverträglichkeit leiden, müssen komplett auf Lebensmittel, die Gluten enthalten, verzichten. Gluten ist ein Eiweißmolekül, welches in den meisten Getreidesorten enthalten ist.
Gluten ist nicht grundsätzlich ungesund. Es kommt auf die aufgenommene Menge an. Jeder Mensch hat eine andere Toleranzgrenze dafür, wie viel er zu sich nehmen kann. Bei einer Glutenunverträglichkeit ist ein einmaliger "Ausrutscher" in den meisten Fällen kein Problem. Bei einigen wenigen Fällen, kann dies jedoch zu starken Magenkrämpfen, Erbrechen, Schwellungen und sogar zum Tod führen.
In der Regel dauert dies nur wenige Wochen oder Monate nachdem die Ernährung umgestellt wurde. In einigen Fällen, kann es bis zu einem Jahr dauern, bis das Gluten vollständig abgebaut wurde. Wie lange dies dauert ist davon abhängig, wie stark die Schäden, die durch die Unverträglichkeit angerichtet wurden, vorangeschritten sind.
Dafür gibt es verschiedene Arten von Symptomen. Diese sind individuell unterschiedlich. Neben Verdauungsproblemen, Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen, können auch ein geschwächtes Immunsystem, Hautprobleme, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen bis hin zu depressiven Verstimmungen Symptome einer Glutenunverträglichkeit sein.
Die Ursachen sind leider nicht bekannt. Jedoch ist stark davon auszugehen, dass das Erbgut dafür verantwortlich ist. Ich persönlich würde sagen, dass es mit den heutigen oft ungesunden und stark verarbeiteten Lebensmitteln zusammenhängt. Im Grunde haben ca. 96 Prozent aller Menschen eine Glutenunverträglichkeit. Nur die Toleranzgrenze ist individuell unterschiedlich.
Im Grunde ist eine Glutenunverträglichkeit nicht heilbar. Betroffene sollten ein Leben lang eine Diät in Form von glutenfreier Kost einhalten. Es wird jedoch immer wieder von Einzelfällen berichtet, bei denen Betroffene mit Hilfe von Meditation und Seminaren, wie sie z.B. von Dr. Joe Dispenza angeboten werden, geschafft haben, durch Bewusstseinsveränderung diese und andere Krankheiten zu heilen. Der Körper verfügt grundsätzlich über große Kräfte, sich selbst zu heilen. Es liegt an uns diese zu nutzen.
Am besten ist es, die 15 verbotenen Lebensmittel und Zutaten zu meiden, die im Falle einer Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit ernste Symptome auslösen können. Dies ist in der heutigen Zeit gar nicht mal so schwer. Essenziell ist es jedoch, bei verarbeiteten Produkten vor dem Konsum auf die Zutatenliste zu schauen. Man wird sich wundern, was manchmal darin verborgen ist. 15 Lebensmittel und Zutaten, die du meiden solltest:
Im Grunde ist es am besten, auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten. Obst und Gemüse sollten eine gesunde und abwechslungsreiche Alternative bieten. Unter anderem gibt es, Gott sei Dank, heute genug Alternativen. Außerdem gibt es viele Hersteller, die sich auf die Problematik der Glutenunverträglichkeit spezialisiert haben und entsprechende Produkte anbieten.
So lange man auf die 15 verbotene Zutaten achtet, gibt es nichts Bestimmtes, worauf geachtet werden müsste. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost sorgt dafür, dass der Körper gut mit Nährstoffen versorgt ist und gesund bleibt. Übrigens: Es gibt sogar glutenfreie Haferflocken.
Bewegung und Sport wirken sich positiv auf den gesamten Körper aus. Aber leider hat dies kaum Effekte für die Glutenunverträglichkeit. Sie bleibt leider auch bei ausreichender Bewegung ein Leben lang bestehen.
Andrea Ege ist Teil der Redaktion von PersonalFitness.de. Sie bereitet Fachthemen rund um Training, Gesundheit und Bewegung fundiert und verständlich auf – mit einem Blick für Praxisnähe und Relevanz. Ihr Fokus liegt darauf, Wissen so zu vermitteln, dass sowohl Personal Trainer als auch gesundheitsbewusste Menschen konkrete Impulse für ihren Alltag erhalten.