Man kann trainieren ... oder bewusst trainieren. Das macht einen großen Unterschied - in Sachen Motivation und Erfolg. Alles Wissenswerte darüber, wie sehr das richtige Gefühl und Körperbewusstsein dein Training beeinflusst.
Was du gleich erfahren wirst:
Es ist 12.30 Uhr. Wir befinden uns im Wohnzimmer von Joachim. Joachim ist 34 Jahre alt, leicht übergewichtig und war nie der “sportliche Typ”. Während der Corona Pandemie hat er zu viel Zeit am Schreibtisch und zu wenig an der frischen Luft verbracht. Die vier Kilo, die er in den letzten zwei Jahren zugelegt hat, möchte er nun verlieren und ganz nebenbei Stärke und Gelassenheit ausstrahlen. Zur Hilfe hat er sich eine Fitnessapp besorgt, die einfach über das Telefon zu bedienen ist.
Jeden Tag will er nun 30 Minuten mit seiner neuen Trainingsapp trainieren. Es soll ganz einfach sein. Die App stellt ihm jeden Tag ein für ihn passendes Training zusammen - so wie sie es auch für tausende andere Nutzer tut. Der Trainer macht die Übungen vor und Joachim macht nach. Bei manchen Übungen verspürt Joachim ein Ziehen im Unterrücken, bei anderen ein leichtes Stechen in den Knien. Joachim hält das für richtig, denn ohne Schmerz kein Erfolg. So hört man es umgangssprachlich häufig.
Nach vier Wochen ist es für Joachim vorbei. Er hat keine Erfolge messen können. Seine Knie stechen jetzt nicht mehr nur während den Fitness Übungen, sondern bei jedem Treppenschritt auf dem Weg in die Wohnung im vierten Stock. Vielleicht hast du schon ähnliche Erfahrungen gemacht wie Joachim ...?
Es wäre natürlich zu leicht, den Misserfolg auf nur einen Faktor zu schieben. Jedoch bemerke ich in meiner Arbeit als Personal Trainer vor allem eins, wenn ich mit Menschen zusammenarbeite, die weder als Jugendliche, noch als Erwachsene regelmäßig Sport betrieben haben ... und das lässt sich ganz einfach auf einen Punkt bringen: ein wenig ausgeprägtes Körperbewusstsein.
Körperbewusstsein ist ein Gefühl, dass sich auf vielen Ebenen abspielt. Wenn man lernt, gut in sich hineinzufühlen, wird man folgendes feststellen:
Am Beispiel der Kniebeuge versuche ich dich mitzunehmen, in eine bewusste Ausführung, die dir die lang ersehnten Erfolge bringen wird.
Internalisiere das Gefühl und folge noch einmal den folgenden Schritten.
Was fällt dir auf? Wahrscheinlich war diese eine Ausführung anstrengender, als wenn du zehn Kniebeugen in deiner eigenen Ausführung ausgeführt hättest.
Solche Gedankenmodelle für das Körperbewusstsein lassen sich auch auf jede andere Fitnessübung anwenden. Dies ist bei egal welcher Art von Training sehr zu empfehlen. Je öfter man mit viel Körperbewusstsein trainiert, desto mehr wird man sich daran gewöhnen und es wird zur Selbstverständlichkeit. Was anfangs noch echte Konzentration erfordert geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über. Wenn du erst einmal bewusst trainierst, wirst du auch echte Veränderungen in deinem Training wahrnehmen - und zwar in die rundum positive Richtung. Wenn du dich dann noch entschließt, mit einem professionellen Personal Trainer an deiner Seite zu trainieren, ist die Chance gut, dass du schnell deine persönlichen Ziele in Sachen Fitness, Training und Körperbewusstsein erreichst.
Mathis hilft Menschen mit Bewegungseinschränkungen und muskulären Dysbalancen, Bewegungsabläufe zu optimieren, die Körperhaltung zu verbessern und fehlerfrei mit Spaß an der Sache Sport zu treiben. Während seiner Arbeit als professioneller Tänzer machte er sich mit Trainingskonzepten vertraut, die spielerisch Bewegung, Kraft und Koordination miteinander kombinieren und so ein stets abwechslungsreiches Training garantieren. Physiotherapeutische Weiterbildungen befähigen Mathis zur Therapie von Skoliosen, sowie der Gang- und Bewegungsanalyse.... mehr über den Trainer